Girona 2014 - ein Kongress, drei Ereignisse

Die Stadt Girona, vertreten durch ihr Stadtarchiv, ist durch einen Beschluss der Vollversamm¬lung des Internationalen Archivrats vom 24. August 2012 zum Gastgeber und Veranstalter der 2. Jahresversammlung des Internationalen Archivrats im Oktober 2014 ernannt worden.

Dieses Ereignis fällt mit der 9. Europäischen Archivkonferenz (ECA) zusammen, die alle vier Jahre vom europäischen Zweig des Internationalen Archivrats (EURBICA). ausgerichtet wird.

Zur selben Zeit findet die 13. Tagung für Bildrecherche statt. Diese wird alle zwei Jahre gemeinsam vom Centre de Recerca i Difusió de la Imatge (CRDI) der Stadt Girona und der Vereinigung der Archivare Kataloniens (AAC), die hauptsächlich mit der Archivierung von fotografischen und audiovisuellen Dokumenten befasst ist, abgehalten.

Die drei genannten Veranstaltungen können unter dem gemeinsamen: Motto Archive und die Kulturindustrie zusammengefasst werden - mit dem Ziel, die Debatte auf ein Thema von zentraler Bedeutung für das Archivwesen zu lenken, nämlich wie das Potential, das in Archivbeständen steckt und als Ressource für Kulturschaffende sowie zur Bereicherung der gesellschaftlichen Alltagskultur aufbewahrt wird, produktiv genutzt werden kann.

Archive und die Kulturindustrie

Die weltweiten Archivbestände beherbergen eine enorme Menge an textlichen, zeichnerischen, kartografischen, fotografischen und audiovisuellen Dokumenten, durch die sich das Gedächtnis der Menschheit bildet und materialisiert. Archive sind traditionellerweise die Orte, an denen das kollektive Gedächtnis verwahrt und dokumentiert wird, um Antworten auf drängende gesellschaftliche Gegenwartsfragen zu geben und die Erforschung historischer Quellen zu ermöglichen. Darüber hinaus bieten die genannten Dokumente in den verwalteten Archivbeständen weitere Nutzungsmöglichkeiten, wie etwa die Entwicklung neuer Produkte im kulturellen Bereich.

Die Digitalisierung von Archivgut hat die Schaffung einer Vielfalt von elektronischen Zugangsmöglichkeiten bedingt, wie etwa der Zugang über das Internet und andere Kommunikationsnetze, die dadurch zu einem begehrten Objekt für Unternehmen und Privatleute geworden sind. Man muss folglich das Potential dieser Bestände für Kulturschaffende und für den Bedarf einer Gesellschaft insgesamt sehen.

Aus diesem Grunde müssen innovative Strategien sowohl in Hinblick auf die Erfassung als auch auf die Organisation von Archivgut entworfen werden, auf dessen Verbreitung und Nutzung. Dies alles sollte unter Beachtung rechtlicher Grundlagen erfolgen, die letztlich die Rolle von Archivbeständen in der Informations- und Wissensgesellschaft neu definieren.

Dies sind die Ziele des vom ICA (EURBICA) und dem Stadtarchiv von Girona gemeinsam veranstalteten Archivkongresses im Jahre 2014.

Auf dem Kongress soll versucht werden, diese Themen aus drei unterschiedlichen Blickwinkeln zu erörtern:

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